24. Mai 2021 Chris

069 Dr. Katrin Preller


1938 synthetisierte der Schweizer Chemiker Albert Hoffmann das Dithylamid LSD-25 aus dem Getreidepilz Mutterkorn.
1953 nahm der britische Autor Aldous Huxley unter Aufsicht des Psychologen Humphrey Osmond zum ersten mal Meskalin, verschriftlichte seine Erfahrungen in dem Essay „Die Pforten der Wahrnehmung“ und prägte den Begriff Psychedelica.
Zeitgleich begannen die Wissenschaften euphorisch Wirkung und Nutzen von psychotropen Substanzen zu erforschen.
1963 verstarb Huxley am 22. November. Dem Tag des Kennedy Attentates.

1969, auf dem Höhepunkt der Gegenkultur, die dank Timothy Leary längst LSD und andere Psychedelika für sich vereinnahmt hatte, kam Richard Nixon ins Amt und initiierte später den sog. „War on Drugs“, in dessen unmittelbarer Folge die Forschungsgelder versiegten.

Doch seit einigen Jahren kann die Wissenschaft mit teilweise spektakulären Ergebnissen wieder Interesse und Akzeptanz generieren. Dr. Katrin Preller ist Teil dieser Renaissance der Psychedelika-Forschung.
Sie ist Preisträgerin des Pfizer-Forschungspreises und des Nachwuchspreises der Schweizerischen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie, hat an der UCL, London, und der Yale University, New Haven gearbeitet.
Gegenwärtig erforscht sie Wirkung & Nutzen von Psilocybin innerhalb eines therapeutischen Settings bei der Behandlung von Alkoholabhängigkeit.

LINKS ZUR FOLGE

@katrinpreller
Dr. Katrin Preller / Mind Foundation
Psychedelic drugs: neurobiology and potential for treatment of psychiatric disorders (English)

MEHR ZUM THEMA

A brief history of psychedelic psychiatry / Artikel The Guardian (English)
Verändere dein Bewusstsein v. Michael Pollan
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